Was bedeutet ausschüttend?
Ein ausschüttender ETF (auch “Dist” genannt) zahlt erhaltene Dividenden regelmäßig an die Anleger aus. Das Geld landet direkt auf dem Verrechnungskonto.
Wie erkennst du ausschüttende ETFs?
Im ETF-Namen findest du oft diese Kürzel:
- Dist (Distributing)
- D (Distributing)
- Dis (Distributing)
Ausschüttungsrhythmus
Je nach ETF erfolgen Ausschüttungen:
- Vierteljährlich (häufigster Rhythmus)
- Halbjährlich
- Jährlich
Vorteile bei Junior-Depots
Ausschüttende ETFs können in bestimmten Situationen sinnvoll sein:
- Freibetrag nutzen: Dividenden nutzen den Sparerpauschbetrag (1.000 €/Jahr)
- Psychologischer Effekt: Kind sieht regelmäßig “echtes Geld” fließen
- Flexibilität: Ausschüttungen können anderweitig verwendet werden
Nachteile
- Reinvestition nötig: Du musst die Ausschüttungen selbst anlegen
- Transaktionskosten: Bei manueller Wiederanlage fallen ggf. Gebühren an
- Steuerpflicht: Dividenden sind sofort steuerpflichtig
Für wen geeignet?
Ausschüttende ETFs eignen sich für:
- Wer den Sparerpauschbetrag optimal nutzen möchte
- Wenn regelmäßige Auszahlungen gewünscht sind
- Als pädagogisches Element (Kind sieht Dividenden)
Tipp
Viele Broker bieten automatische Wiederanlage von Ausschüttungen an - so kombinierst du die Vorteile beider Varianten.